L‘ultimo giorno

An unserem letzten Tag machten wir noch einmal einen schönen Bummel durch die Stadt. Dabei stand zunächst S.Maria degli Angeli an der Piazza Repubblica sowie S.Maria Maggiore auf dem Programm. Oben eine Gruppe vor dem Reliquienschrein mit Resten der Krippe Jesu‘.

Weiter ging es über Mosesbrunnen und Piazza Barberini mit dem Tritonenbrunnen zum Pincio mit wunderbarem Blick auf die Spanische Treppe. Nach kurzem Stopp an der Villa Medici gelangten wir zum Rand der Villa Borghese, von wo aus wir einen tollen Blick auf die Piazza del Popolo und die Peterskuppel hatten und bei wahrscheinlich letztmals in diesem Jahr schönem Wetter einige Fotos aufnahmen.

Mit dem Besuch der Piazza und der Kirche mit ihren Caravaggio-Gemälden von der Kreuzigung Petri und Paulus‘ Erleuchtung endete der Besichtigungstag.

Mittags teilte sich die Gruppe in diejenigen, die noch einen Einkaufsbummel vorhatten, und die Kunstunersättlichen, die unter Führung von Frau Staggenborg und Frau Borgmann das Vatikanische Museum besuchten. Hier gab es letzte faszinierende Einblicke in die Welt der Malerei und Bildhauerei.

Inzwischen sind alle erschöpft, aber fröhlich im Hotel angekommen und ruhen sich für den letzten Abend aus.

Nach einem entspannten und warmen Abend sind wir in 22stg Busfahrt alle wieder heil zu Hause angekommen.

Ciao ed a prossima volta a Roma!

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Exkursion

Heute sind wir mit dem Bus unterwegs. Zunächst besuchten wir die „Mutter aller Kirchen“ S. Giovanni in Laterano.

Im Anschluss besichtigten wir Sankt Paul (S. Paolo fuori le mure). Die gewaltige Basilika mit den exakt gleichen Ausmaßen wie die Basilica Ulpia Trajans wurde in allen Einzelheiten besprochen, bevor es zum nächsten Programmpunkt vor den Toren der Stadt weiterging.

Wie immer zeigte sich unsere Gruppe diszipliniert und interessiert, so dass der ‚Doctor Mundi‘ gnädig auf uns herablächelte.

Einen wie in jedem Jahr faszinierenden Vortrag über Entstehen und Nutzung der antiken Katakomben hielt uns in der Domitilla-Katakombe unser alter Bekannter Pater Manfred.

Der anschließende Gang durch die Gräberanlage in ca. 30m Tiefe rief Bewunderung, aber auch Gruselschauder hervor.

Gerade besuchten wir die Fosse Ardeatine, ein Mahnmal der jüngeren italienischen Geschichte. Hier erschossen SS-Männer 1944 336 Zivilisten im Alter von 15 bis 75 Jahren als Racheakt Hitlers gegen Partisanen, die bei einem Attentat 33 Soldaten getötet hatten.

Besonders das von einer gewaltigen Deckenplatte überwölbte Mausoleum beeindruckte unsere Schüler tief.

Inzwischen sind wir in Tivoli angekommen, haben zu Mittag gegessen und werden uns nun der wunderschönen Villa d’Este erfreuen.

Bei schönem Sommerwetter mit 25 Grad erlebten wir dort einen sehr entspannten Nachmittag. Sogar die berühmte Wasserorgel in dem Prachtgarten bekam wir zu hören.

Höhepunkt war ein ausgiebiges Fotoshooting am Fischteich (siehe unten). Zu den begeistert mitgesungenen Klängen von „L’italiano‘ fahren wir jetzt gerade wieder nach Rom zurück.

Petersdom

Gerade hat die Gruppe den Petersdom betreten. Dem Aufstieg zur Laterne der Kuppel wird die Besichtigung der Basilika folgen.

Während der Kuppelbesteigung bekommen Eva und Talea eine Privatführung von Herrn May.

Petersdom und -platz gefielen uns sehr, so dass dort noch die ein oder andere Fotosession stattfand.

Anschließend ging es über die Engelsbrücke auf das alte Marsfeld. Unterwegs kam es noch zu einem interessanten Treffen mit einem nordkoreanischen Brautpaar.

Auch die Mittagspause bot eine Attraktion, als unsere Elisa eine Aufführung einer brasilianischen Turntruppe unterstützte.

Nach dem Essen besuchten wir die Piazza Navona mit dem wunderbaren Vierströmebrunnen, der nun auch eine unserer Gruppen zum Turnen motivierte.

Das Pantheon war unsere nächste Station, bevor wir mit S. Luigi und S. Ignazio noch zwei weitere Kirchen besichtigten. Besonders der Oculus in der Decke des Pantheon forderte zu einem originellen Foto auf.

Neben vielen Besichtigungen blieb aber auch Zeit für Vergnügungen wie Eisessen …

… Portraitmalern zuschauen …

Alles in allem hatten wir wieder einen sehr vergnügsamen Tag und freuen uns auf den morgigen Ausflugstag.

Rom – erster Tag

Heute haben wir unseren ersten Besichtigungsgang durch Rom unternommen. Auf dem Programm stand überwiegend das antike Rom. Dabei erlebten wir erneut einen heißen Sommertag; hier sieht man einige Teilnehmer beim morgendlichen Wasserfassen vor S. Pietro in Vincoli, wo wir den Moses von Michelangelo bewunderten.

Anschließend lernten wir einiges über die Organisationskunst der Italiener kennen, als wir etwa eine Stunde vor dem Colosseum warten durften und gefilzt wurden wie Schwerverbrecher. Nichtsdestoweniger beeindruckte uns das riesige Bauwerk sehr.

Es folgte eine ausgiebige Besichtigung des Forum Romanum, auf dem uns der Hauch der Geschichte derart umwehte, dass unsere SchülerInnen staunend dastanden, hier vor dem Tempel des Antoninus Pius (oben) und auf dem Palatin (unten):

Nach längerer Mittagspause ging es über das Nationaldenkmal und Kapitol zur Kirche S. Maria in Aracoeli, dem Forum Boarium und dem Circus Maximus. Hier eine Gruppe auf der von Michelangelo gestalteten ‚Cordonata‘ (cor: lat. Herz) der auf das Kapitol führenden Prachttreppe mit den Dioskuren Castor und Pollux.

Ein absolutes Highlight bot sich in der Mittagspause den Besuchern der Via degli Fori Imperiali, die vor Straßenmusikanten eine außergewöhnliche und hochqualitative Tanzvorführung erleben durften.

Passegiata notturna

In Rom angekommen haben wir nach dem Abendessen den traditionellen ersten Abendspaziergang absolviert.

Hier steht die Gruppe vor S. Maria Maggiore; anschließend bummelten wir über den Quirinal zum Trevibrunnen.

An der Spanischen Treppe trennte sich die Gesamtgruppe in kleinere Spaziergruppen auf und genoss den warmen Spätsommerabend in der Ewigen Stadt!

Hier lassen sich Lea und Pia vor der Kuppel des Petersdoms im Hintergrund fotografieren. Andere amüsieren sich derweil vor diversen Modegeschäften.

Nach einem erlebnisreichen Tag allen ein ‚Buona notte‘! 😊

Monte Cassino

Gerade haben wir den Besuch der Abtei Monte Cassino beendet. Das in 546m Höhe liegende Kloster aus dem 6.Jh hat uns tief beeindruckt.

In der Basilika, einer außerordentlich prachtvollen Kirche, nahmen wir an einem feierlichen Gottesdienst teil.

Als besonders schön und rührend empfanden wir, dass wir dabei der Taufe zweier Bambini (Giulia und Genaro Benedetto) beiwohnen konnten.

Auch der Kreuzgang, in dessen Mitte die von Konrad Adenauer gestiftete Benedikt-Statue steht, die Krypta mit dem Grab Benedikts und seiner Schwester, der Hl. Scholastika, und nicht zuletzt der traumhafte Ausblick ins Liri-Tal sprach die Gruppe sehr an.

Jetzt werden wir noch eine „Pizzaschmiede“ (O-Ton May) aufsuchen und dann geht’s weiter nach Roma.