Rom – erster Tag

Heute haben wir unseren ersten Besichtigungsgang durch Rom unternommen. Auf dem Programm stand überwiegend das antike Rom. Dabei erlebten wir erneut einen heißen Sommertag; hier sieht man einige Teilnehmer beim morgendlichen Wasserfassen vor S. Pietro in Vincoli, wo wir den Moses von Michelangelo bewunderten.

Anschließend lernten wir einiges über die Organisationskunst der Italiener kennen, als wir etwa eine Stunde vor dem Colosseum warten durften und gefilzt wurden. Nichtsdestoweniger beeindruckte uns das riesige Bauwerk sehr.

Es folgte eine ausgiebige Besichtigung des Forum Romanum, auf dem uns der Hauch der Geschichte derart umwehte, dass unsere SchülerInnen staunend dastanden, hier vor dem Tempel des Antoninus Pius (oben) und auf dem Palatin (unten):

Nach längerer Mittagspause ging es über das Nationaldenkmal und Kapitol zur Kirche S. Maria in Aracoeli, dem Forum Boarium und dem Circus Maximus. Hier eine Gruppe auf der von Michelangelo gestalteten ‚Cordonata‘ (cor: lat. Herz) der auf das Kapitol führenden Prachttreppe mit den Dioskuren Castor und Pollux.

Ein absolutes Highlight bot sich in der Mittagspause den Besuchern der Via degli Fori Imperiali, die vor Straßenmusikanten eine außergewöhnliche und hochqualitative Tanzvorführung erleben durften.

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Passegiata notturna

In Rom angekommen haben wir nach dem Abendessen den traditionellen ersten Abendspaziergang absolviert.

Hier steht die Gruppe vor S. Maria Maggiore; anschließend bummelten wir über den Quirinal zum Trevibrunnen.

An der Spanischen Treppe trennte sich die Gesamtgruppe in kleinere Spaziergruppen auf und genießt den warmen Spätsommerabend in der Ewigen Stadt!

Hier lassen sich Lea und Pia vor der Kuppel des Petersdoms im Hintergrund fotografieren. Andere amüsieren sich derweil vor diversen Modegeschäften.

Nach einem erlebnisreichen Tag allen ein ‚Buona notte‘! 😊

Monte Cassino

Gerade haben wir den Besuch der Abtei Monte Cassino beendet. Das in 546m Höhe liegende Kloster aus dem 6.Jh hat uns tief beeindruckt.

In der Basilika, einer außerordentlich prachtvollen Kirche, nahmen wir an einem feierlichen Gottesdienst teil.

Als besonders schön und rührend empfanden wir, dass wir dabei der Taufe zweier Bambini (Giulia und Genaro Benedetto) beiwohnen konnten.

Auch der Kreuzgang, in dessen Mitte die von Konrad Adenauer gestiftete Benedikt-Statue steht, die Krypta mit dem Grab Benedikts und seiner Schwester, der Hl. Scholastika, und nicht zuletzt der traumhafte Ausblick ins Liri-Tal sprach die Gruppe sehr an.

Jetzt werden wir noch eine „Pizzaschmiede“ (O-Ton May) aufsuchen und dann geht’s weiter nach Roma.

Auf dem Vesuv

Hier befinden uns an diesem wunderschönen Samstagnachmittag auf dem höchsten Punkt des Vesuvs. Dieser vorläufige ‚Höhepunkt‘ unserer Italienreise erfreute, ja, begeisterte unsere Studenti derart, dass sie Freudensprünge, quasi einen „Tanz auf dem Vulkan“ vollführten.

Hier hat sich die ganze Gruppe zum fröhlichen Foto aufgestellt, wie unten im Bild auch die begleitenden Lehrer.

Inzwischen sind wir wieder im Hotel und planschen im Pool. Am letzten Abend in Neapel geht es nach einem schönen Tag noch mal an den Strand und auf die Dachterrasse.

Und hier noch der Spruch des Tages einer unserer Mitreisenden: „Ich vergess immer alles; ich glaub, ich hab Asthma!“

Neapel … sehen und sterben

… schlug weiland der olle Goethe vor. Wir haben uns heute entschlossen weiterzuleben – obwohl wir die Stadt tatsächlich sehr schön fanden!

Hier besuchten wir zunächst das Nationalmuseum, wo wir all die Kostbarkeiten bewundern konnten, die man in Pompeji ausgegraben hat, darunter das berühmte Alexander-Mosaik.

Besonders amüsant fanden unsere Schüler*innen die erotischen Darstellungen im Gabinetto Segreto wie auch den strammen Po des weltberühmten Hercules Farnese und die Venus Kallipygos (griech: die ‚Prachtärschige‘).

Nach dem Abschluss in der großartigen Pinakothek unternahmen wir einen Bummel durch die sehr authentischen Quartieri Spagnoli und das pralle neapolitanische Straßenleben hin zur prachtvollen Galleria Umberto und schließlich zur Burg am Hafen.

Lido di Paesto

Nach einer Pizza-Pasta-Panini-Pause ging’s weiter an den drei Kilometer entfernten Strand, wo wir uns bei ca 30 Grad am Strand und im warmen Mittelmeer vergnügten.

Das warme mediterrane Klima und die daraus erwachsende Euphorie verführte unsere Studenti zu allerlei übermütigen Turnakten.

Daneben blieb auch noch Zeit für kleine Spaziergänge und Einkäufe in Eisdiele und Supermercato … oder philosophische Gespräche unter Männern:

Jetzt sitzen wir im Bus und fahren zu den Klängen von Adriano Celentano, Toto Cotugno, Gianna Nanini und anderen Italo-Barden zurück nach Castellammare.